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Wer hätte gedacht...

 

 

...das doch noch etwas aus der Schulzeit hängen geblieben ist?

Wenn ich nicht an meinem Platz (in der letzten Reihe am Fenster) sass habe ich viel Zeit vor dem Klassenzimmer verbracht, sehr viel Zeit. Auch mein Mann war nicht der fleissigste in der Schulzeit. 

 

 

Da die 13 jährige Nichte meines Mannes zur Zeit bei uns lebt gehören jetzt auch Hausaufgaben zu unserem Alltag. Davor graute es mir. Vor allem beim Gedanken an Mathematik stellten sich die Nackenhaare bei mir auf. 

Schon am 1. Tag kam sie mit einer Matheprüfung (Bruchrechnen und Dezimalzeugs), welche nicht sooo super gelaufen ist, zum Unterschreiben nach Hause. Zwar haben sie die Prüfung in der Schule nochmals durchgesprochen aber ich habe die Prüfung trotzdem kopiert um diese nochmals mit ihr durchzugehen. Um mich nicht zu blamieren habe ich sie selber noch am Abend zuvor mit meinem Mann durchgerechnet. 

Wir waren beide total erstaunt dass wir das noch konnten! Ohne Taschenrechner!!!! Ich habe diesen Stoff während meiner Schulzeit nie kapiert, aber das Ausfüllen dieser Prüfung ging fast ohne Probleme. Bei gewissen Dingen stockten wir schon kurz aber zusammen haben wir es geschafft. Wir freuten uns, über unser Können wie Marienkäfer, auch wenn es ja eigentlich keine grosse Leistung war.

Wir waren uns einig, dass wir unsere Tochter später bei ihren Hausaufgaben und beim Lernen unterstützen wollen, doch hatte ich ziemliche Bedenken ob ich das überhaupt könnte. Jetzt da ich ja die Nichte im Lernen unterstütze und die Hausaufgaben kontrolliere sind diese Bedenken wie weggeblasen. Zum Leidwesen meiner Nichte freue ich mich sogar darauf am Abend mit ihr zu lernen.

 

 

 

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