· 

Lebe deinen Traum!

Die Nachricht von Roger Cicero's Tod hat mich heute sehr überrascht. Ich mochte die Musik von Roger Cicero sehr. Das ist jedoch nicht der Grund wieso ich darüber schreibe. Sein Beispiel zeigt uns einfach wieder einmal wie schnell unser Leben zu Ende sein kann. Wie oft vergeuden wir unsere Zeit auf dieser Welt indem wir einfach irgend etwas unnötiges oder gar nichts machen? Wie oft denken wir an unsere Träume und setzten nichts daran sie in die Wirklichkeit zu holen? Sicher einige Träume sind vielleicht unrealistisch, aber woher wissen wir denn dass sie unrealistisch sind, wenn wir nie probiert haben sie real zu machen? Wieso blockieren wir uns so oft selber? Welche ausreden habt ihr? 

-Keine Zeit

-Zu viel Arbeit

-Keine Möglichkeiten

-Zweifel am eigenen Können

Es gibt genügend Beispiele auf dieser Welt, die zeigen, das wir eigentlich alles könnten wenn wir nur möchten. Ich selber bediene mich an allen 4 Ausreden wenn es um meinen Traum geht etwas mit Musik zu machen und ärgere mich immer wieder darüber so Feige zu sein. Die Möglichkeiten hätte ich gehabt, mehrmals, doch ich habe mich nie getraut einen Schritt weiter zu gehen. Der Verlust eines guten Freundes in meiner Teeniezeit hat mich wie Stumm werden lassen. Er hat mich immer unterstützt und gepuscht. Auf einmal war er weg und ich hab mir eingebildet das somit auch das weg ist was wir miteinander an meiner Stimme erarbeitet haben. Ich habe danach lange nicht mehr gesungen. Durch Freunde lernte ich Lino la Vista (Klick auf den Namen) kennen. Auch er gab sich viel mühe mit mir, aber ich konnte mich nie richtig öffnen. Nach einer Party vor 2 Jahren lernte ich Musiker aus Italien kennen, da ich schlecht Italienisch kann und sie kein Deutsch sprachen verständigten wir uns mit Händen und Füssen. Wir sassen am See und begannen einfach Musik zu machen. Es war unglaublich schön, ich fühlte mich wahnsinnig frei und meinem toten Freund so nahe.

Ich merkte wie viel sich in mir angestaut hatte und immer noch darauf wartet auszubrechen. All die Ausreden die ganzen Jahre haben mich nicht vor etwas geschützt.... nein sie haben mich vielmehr blockiert. Die Angst zu versagen als Ausrede zu haben war Blödsinn, denn dadurch dass ich nie etwas gewagt habe, habe ich versagt.

Seit meine Tochter auf der Welt ist singe ich wieder ein wenig, auch wenn es nur für sie ist und es sonst niemand hört, tut es mir unglaublich gut.

Mein Ziel anderen Freude zu machen mit meiner Stimme habe so wenigstens im Kleinen erreicht.

Geht raus und lebt eure Träume, ganz egal was es ist, macht nicht die gleichen Fehler wie ich und so viele Andere.

Wagt etwas und erlebt wie Träume wahr werden können!

Und falls ihr eure Träume nicht verwirklichen wollt, dann helft Anderen ihre wahr zu machen!

Der Zürcher Musiker Ayo Hope (Klicke auf den Namen) hat gewagt und dafür bewundere ich ihn. Er überrascht mit seiner Musik und überzeugt mit seiner schönen warmen Stimme.

Wenn ihr ihn auch mögt, dann teilt sein Video und macht unser schönes Mundart noch ein bisschen populärer.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0