Wir sind die Intelligentesten(?).Wirklich(?)!

Wir Menschen seien die intelligentesten Lebewesen dieser Erde.

Jemand der dies ernst meint kann und will ich nicht ernst nehmen.

Ich finde es schlichtweg lächerlich.

Wir haben vielleicht das Potenzial die Intelligentesten zu sein, aber wir sind weit entfernt davon dieses Potenzial zu nutzen. Wenn man die Augen öffnet, und alles einmal nüchtern betrachtet, erkennt man wie dumm die gesamte Menschheit ist. Natürlich gibt es brilliante Köpfe unter uns, doch selbst diese verhalten sich nicht immer so wie es ihr Intellekt ihnen gestatten würde. 

Selbst wenn sie es tun würden, wenn sie all ihre Intelligenz nutzen würden, würde es niemand merken. Oder man würde sie zu Spinnern erklären, weil ihr Leben dann sicher komplett anders wäre als jenes welches wir leben.

Manchmal hört man diese wenigen Intelligenten Menschen etwas sagen, doch die Meisten von uns nehmen sich keine Zeit um zu zuhören, und so trägt der Wind ihre Worte ins Nichts.

Ein gutes Beispiel dafür ist Severn Suzuki.

Die Stimme eines Mädchen welche schon lange wieder vergessen wurde:

Doch wer nimmt sich schon die Zeit um solche Videos auf You Tube anzusehen. Katzenvideos sind doch viel süsser und man muss danach nicht so viel darüber nachdenken. Man muss gar nicht solche Videos ansehen um zu merken wie es um uns steht. Schauen wir doch einfach ein wenig über unsere Nasenlänge hinaus:

Das folgende Beispiel zeigt wie weit es schon mit uns gekommen ist.

Seht euch diese Bilder an.

Wie dumm muss man sein um Lebensmittel so für den Verkauf herzurichten? Naja nicht so dumm wie jene die diese Produkte dann kaufen.

Fall jemand von euch jetzt sagt so etwas würde er nie kaufen. Derjenige belügt sich gerade selbst. Wir alle haben schon so etwas gekauft. Die meisten Gurken in unseren Läden haben trotz intakter Schale noch einen Plastik rund herum. Die Äpfel sind auch noch brav in ein 6er Pack geschnürt. Nur mal so als Beispiel. Dabei hätten wir genügend intelligentere Alternativen.


Ob es ausserhalb unseres Sonnensystemes noch andere Planeten mit Leben gibt bezweifle ich keines Wegs. Im Gegenteil ich bin sogar überzeugt davon. Der Beweis das sie Intelligenter sind als wir liegt auch auf der Hand, denn sie haben uns noch nicht kontaktiert.😂😂😂

Das diese jemals auf unserer Erde landen bezweifle ich jedoch äusserst stark. Wieso sollten sie? Was hätten sie davon?

Falls sie Sklaven bräuchten wären wir eine Option aber selbst dazu taugen wir meines Erachtens nicht. Ich denke es gibt für Ausserirdische besser Alternativen als den Menschen als Haustier zu nutzen. Wir sind viel zu teuer im Unterhalt: 

Living Planet Report

Alle zwei Jahre publiziert der WWF zusammen mit dem Global Footprint Network und der Zoological Society of London den Living Planet Report, den umfassendsten Bericht zum Zustand der Erde. Er zeigt auf wissenschaftlicher Basis, wie sich der Ressourcenverbrauch der Menschheit und der Zustand der Natur entwickeln. 

Für den Footprint wird der Ressourcenverbrauch der Weltbevölkerung den Ressourcen gegenübergestellt, die die Erde in der gleichen Zeit neu produziert. Bis Mitte der Siebziger Jahre lag der globale Footprint unter 1. Inzwischen hat er 1,5 erreicht: Wir verbrauchen also eineinhalb Mal so viele Ressourcen, wie die Erde auf die Länge bieten kann. Die Schweiz hat gar einen Footprint von 2,8. Den unrühmlichen Spitzenplatz halten die Vereinigten Arabischen Emirate mit einem Footprint von 5,9. Footprints von lediglich 0,4 weisen Afghanistan und Haiti auf (siehe Liste unten). Die grossen Footprints der reichen Länder wachsen weiter, die kleinen Footprints der ärmsten Länder stagnieren. (WWF)

Footprints von Nationen und Kontinenten
Vereinigte Arabische Emirate 5,9
USA 4,4
Schweiz 2,8
Deutschland 2,8
Japan 2,6
Brasilien 1,6
China 1,2
Kuba 1
Haiti 0,4
Afghanistan 0,4
Kontinente
Nordamerika 4,4
Europa 2,6
Lateinamerika 1,4
Asien 1
Afrika 0,8
Welt 1,5

Bis 2030 benötigten wir voraussichtlich die Ressourcen von 2 Welten um unsere Ernährung sicher zu stellen. 

Wieso?

Sicher einerseits weil es mittlerweile zu viele von uns gibt. Tiere werden erschossen oder kastriert damit sie sich nicht übermässig vermehren und so der Umwelt schaden. Aber das intelligenteste Wesen dieser Welt darf sich ungehindert vermehren ohne Rücksicht auf Verluste.

Ja auch ich habe ein Kind, glaubt mir:

Mit dem Blick auf die Zukunft unserer Welt gerichtet habe ich lange darüber nachgedacht ob ich das wirklich möchte. Doch auch ich bin meinem Ego gefolgt und versuche jetzt mein Bestmögliches zu geben, um ihr beizubringen Ressourcen sinnvoll zu nutzen und hoffe, das sie dieses Wissen irgendwann einsetzen kann um andere davon zu überzeugen es ihr gleich zu tun.

Dies bringt mich zu einem anderen Grund für die bald nötigen 2 Erden. Wir aus den reichen Industriestaaten, haben einfach zu viel was wir nicht brauchen. Wenn man sieht wie viel täglich weggeschmissen wird, wird es einem schlecht. Wir wissen es. Doch nur die Wenigsten machen etwas dagegen.

Wir bunkern regelrecht. Nicht nur Lebensmittel, nein wir bunkern einfach alles. Wenn wir dann irgend einmal merken, dass wir es tatsächlich nicht brauchen schmeissen wir es weg. Was das mit sich zieht überlegen wir uns nie. Wo dieser Abfall landet, was damit geschieht... oder was eben nicht damit geschieht. Schliesslich haben wir es ja schön brav in den Müll geschmissen. Damit haben wir uns, unserem Gefühl nach, unserer Verantwortung gestellt.

Ein Bericht von Daniel Weber:

174 Kilogramm pro Sekunde 

Obwohl immer mehr rezykliert wird, wachsen die Abfallberge unentwegt. Wir sollten dafür sorgen, dass sich das ändert.

Den Wohlstand einer Gesellschaft kann man an dem messen, was sie wegwirft. In der Schweiz ist die Wirtschaft in den letzten 25 Jahren um 40 Prozent gewachsen, um gleich viel wie die Abfallmenge. 5,5 Millionen Tonnen Müll produzieren wir jährlich, das sind 709 Kilogramm pro Kopf, Säuglinge und Greisinnen ein­geschlossen. Auf etwa die gleiche Menge kommen die Amerikaner, während in Nairobi pro Person nur 220 Kilogramm anfallen. Die Bewohner ärmerer Länder können sich keine Wegwerfmentalität leisten. Aber der wirtschaftliche Aufstieg der Schwellenländer und die wachsende Verstädterung werden die weltweite ­Abfallmenge drastisch erhöhen; Experten schätzen, dass sie sich bis 2030 verdoppeln wird. 

Dem gestiegenen Umweltbewusstsein und den schärferen Gesetzen haben wir es zu verdanken, dass heute ein grosser Teil des Abfalls – in der Schweiz ist es mehr als die Hälfte – wiederverwertet wird. Das Recycling von Glas, Papier, ­Aluminium, Elektroschrott und Sonderabfällen hat eine internationale Industrie hervorgebracht, das weltweite Geschäft mit den sogenannten Sekundär­roh­stoffen macht Milliardenumsätze. Hunderttausende von Containern voller Altpapier werden zum Beispiel jährlich aus den USA nach China verschifft und dort von der Firma Nine Dragons Paper wiederaufbereitet. Ihre Besitzerin, die ehemalige Buchhalterin Cheung Yan, wurde damit zu einer der reichsten Frauen Chinas. 

Recycling ist fraglos sinnvoll, die in der westlichen Welt stetig steigende Re­cyclingrate ist ein ökologischer Erfolg. Aber damit, dass man seine Bierflaschen zum Sammelcontainer bringt, ist es nicht getan. Dass wir Schweizer beim Sammeln von Glas, Papier und Alu im internationalen Vergleich Musterknaben sind, sollte uns nicht dazu verleiten, selbstzufrieden zurückzulehnen.

Der beste Abfall ist jener, der gar nicht entsteht.

In den fünf Sekunden, die es braucht, um diesen Satz bis hierher zu lesen, haben wir 870 Kilogramm Abfall produziert. Dafür zu sorgen, dass es ein paar Kilogramm weniger werden, liegt in der Macht jedes Einzelnen. 

Ich bin mir sicher das dieser Artikel meines Blog's die Wenigsten längerfristig zum denken anregt, geschweige das sich deshalb wirklich jemand an der Nase packt und sein Leben ein wenig ändert.

Leider.

Vieles was wir im Alltag verwenden (nicht brauchen aber haben) sind Einwegprodukte. Früher verwendete man gewisse Dinge eher öfters oder suchte für die Dinge einen anderen Verwendungszweck. Ausserdem waren die Produkte viel Wiederstands fähiger.  Wusstet ihr das z.b Nylonstrümpfe früher nie Laufmaschen hatten? Heute einmal angezogen schon sind sie hinüber. Eine Wäsche überleben sie selten. Die geplante Obsoleszenz ist all gegenwertig und in jedem Produkt. Vom Rasierer bis zum Auto. 

Heute ist eher eine Modeerscheinung für eine kleine Anzahl von Menschen aus Altem etwas Neues zu machen als das sich dieser Gedanke bei allen durchsetzt.

Natürlich gibt es die Möglichkeit des Recycling doch wir sind auch in dem Bereich zu faul um es wirklich konsequent durchzuziehen.

 

Sein Leben umzustellen ist schwierig, egal welche Umstellung. Neues zu verinnerlichen fällt Menschen schwer. Ich hätte da eine Liste von Beispielen. Aber ich verschone euch jetzt mal damit, denn ich bin mir sicher das euch auch einige Beispiele selber einfallen.

 

Doch eines:😇

Es gibt mittlerweile Möglichkeiten gewisse Dinge aus Stoffen herzustellen welche natürlich Abbaubar sind. Doch die Umstellung auf solche Produkte fällt uns unglaublich schwer. So faul sind wir. Z.b. gibt es abbaubare Plastiksäcke. Doch anstatt diese einzuführen verlangen viele Geschäfte einfach eine Gebühr auf ihre nicht abbaubaren Produkte.

Wieso? Zu teuer?

Man könnte doch eine Gebühr auch für das abbaubare Produkt verlangen. Wem das Stinkt der kann ja eine eigene wiederverwendbare Einkaufstasche verwenden. Und jetzt mal ehrlich brauchst du für eine Trinkflasche und eine Zigarettenpackung wirklich eine Plastiktüte? Versuche mal auf diese kleinen Säcke zu verzichten. Mal schauen wie lange du es schaffst. Es ist ein kleiner Beitrag für unsere schöne Welt.

 

Ich persönlich achte seit längerer Zeit darauf nicht so verschwenderisch zu leben. Dies fängt beim Trinkwasser an und hört bei den Luxusdingen auf. Es ist nicht einfach. Schliesslich möchte man das Leben geniessen. Wir sind so erpicht darauf unser Leben zu geniessen weil wir ja nur eines haben, dass wir vergessen das unsere folgenden Generationen die vielleicht auch noch tun möchten. Würden wir alle uns ein wenig einschränken und nicht nur bewusst geniessen sondern auch bewusst konsumieren und im ganzen bewusst Leben (nicht nur in ein paar Bereichen unseres Seins) könnten wir etwas verändern.

 

Wir sind doch die intelligenteste Spezies dieser Welt. Also wieso erschaffen wir Dinge die unserer Umwelt und somit auch uns schaden? Wir können uns nicht als intelligent bezeichnen so lange wir nicht intelligent Handeln. 

 

Es gibt so viele Bereiche in denen die Menschheit offene Baustellen hat. Ich persönlich glaube nicht das wir es in naher Zukunft schaffen diese zu verkleinern. Im Gegenteil Ich glaube es wird noch viel schlimmer bevor wir auf die Idee kommen unser Leben grundlegend zu ändern.

Ich persönlich werde dies wahrscheinlich nicht erleben. 

Für das Leben meiner Tochter und deren Kinder wünschte ich sie müssten es nicht erleben. Doch sie werden es müssen. denn irgendwann wird es einen Knall geben und das Leben wird nicht mehr dieses sein wie wir es jetzt leben.

 

Doch bis es so weit ist werden wir intelligenten Wesen wieder alles um uns herum vergessen. Wir werden uns immer wieder ins Zentrum dieser Welt stellen. 

Würden wir endlich im Alltag den Kopf einschalten, und uns selber hinterfragen könnte es uns gelingen alles zum Besseren zu drehen. Jeder könnte es denn schliesslich sind wir ja intelligenter als jedes andere Lebewesen dieser Erde. Fragt den Affen nächstes mal wenn ihr in den Zoo geht ob er auch so mit der Welt umgehen würde. Ich bin mir sicher er würde es nicht tun. 

 

Wir sind die intelligentesten Lebewesen dieser Erde(.)?

 

💋In liebe Jessica 

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