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Regenbogenmenschen wie Du und Ich

 

Ja du hast richtig gelesen:

So wie du.

Ganz egal wie grau dein Alltag gerade ist, auch du bist ein Regenbogenmensch. Ich bin davon überzeugt das du viele eigene und ganz strahlende Farben hast.

Wir alle, mit unseren eigenen individuell ausgeprägten Farben, hätten die Möglichkeit zusammen ein unglaubliches Kunstwerk zu sein. 

Doch es ist immer noch so, dass wir oft noch schüchtern sind im Umgang mit fremden.

 

Anfang diesen Jahres habe ich selber gemerkt wie sehr ich mich vor neuem gedrückt habe. Ich hab mich nicht versteckt, aber ich hatte auch lange nichts Neues mehr gewagt. Erst die Hochzeit, dann das Kind. Irgendwie hatte nichts Neues in meinem Leben platz....

Im Nachhinein betrachtet war das nur eine faule Ausrede.

Es hätte sicher viel Platz gehabt aber ich war zu sehr mit mir selbst beschäftigt, und hatte irgendwie so eine dumme Angst vor noch mehr Neuem.

Mit meiner Flucht aus dem grauen Alltag habe ich wieder auf meinen alten Weg zurückgefunden. 

Regenbogen, Hand

Ich bin sehr dankbar für diese wundervollen neuen Freunde die mir dieses Jahr die Hand gereicht haben, die mir ihre Welt gezeigt haben und mich daran teilhaben liessen.

Jeder dieser Menschen hat zu meinen eigenen noch eine Farbe hinzu gebracht.

Keine einzige Begegnung, kein einziges Gespräch und keine einzige Erfahrung mit einem dieser Menschen möchte ich missen.

Alle die meinen Blog lesen, oder mich persönlich kennen, wissen dass ich grundsätzlich keine Begegnung scheue.

Und doch bin ich an vielen vorbei gelaufen ohne sie zu bemerken. 

 

Heute möchte ich euch ein Kunst-Projekt vorstellen welches seinen Fokus genau auf jene Menschen lenken will die am häufigsten übersehen werden:

 

Die Regenbogenmenschen von Corinne Koch

Zusammen mit ein paar freiwilligen Helfern möchte sie uns gerne Menschen näher bringen an denen man allzu oft vorbei geht, die man gerne übersehen möchte weil man eine unbegründete Hemmung in sich trägt.

Es ist ein kleines Herzensprojekt das Unterstützung verdient! 

 

Kurzinfo zum Projekt:

 Das Ziel ist es zu nicht Betroffene zu sensibilisieren indem Menschen mit den verschiedensten Voraussetzungen im Leben, welche in unserer Gesellschaft noch immer nicht ganz akzeptiert werden und die nötige Wertschätzung erhalten, in den Mittelpunkt gestellt werden.

Dies, damit sie gesehen und gehört werden.

Damit eine Gemeinsamkeit entstehen kann, dass Verständnis entstehen kann, dass das Unbekannte ein Gesicht bekommt und nicht mehr ängstigt. 

Ausführlichere Infos bekommst du auf der Crowdfunding Seite.

 

Corinne Koch will anderen die nie zu Wort kommen eine Plattform geben. Wer macht mit?

Denk bitte nicht das Projekt sei zu klein um es zu unterstützen.

Warum immer nur die Grossen unterstützen? 

Wir alle waren einmal Klein, doch wir wachsen jeden Tag. 

Sicher schaffen wir vieles alleine, zusammen und mit Hilfe ist es aber einfacher und schöner.

 

Jeder Franken und jedes Teilen und drüber rede hilft!

 

💋In liebe Jessica 

 

Ausführliche Info zum Regenbogenprojekt:

Kunstvideo zur Sensibilisierung

Menschen mit den verschiedensten Voraussetzungen im Leben, welche in unserer Gesellschaft noch immer nicht ganz akzeptiert werden und die nötige Wertschätzung erhalten, in den Mittelpunkt zu stellen. Dies, damit sie gesehen und gehört werden. Damit nicht betroffene Menschen für diese Themen sensibilisiert werden. Damit eine Gemeinsamkeit entstehen kann, dass Verständnis entstehen kann, dass das Unbekannte ein Gesicht bekommt und nicht mehr ängstigt. Dies, um Berührungsängste zu mindern und Fragen zu klären. Vielleicht sogar um dazu beizutragen, dass erkannt wird, dass jeder Mensch das Recht auf Akzeptanz und Wertschätzung hat. Ich und mein Team, welches inzwischen aus acht Freiwilligen besteht, wollen dies in Form eines Kunstvideos veranschaulichen. Das Lied zum Video ist von Fleur Magalie, einer Schweizer Sängerin und Songwriterin gemacht und gesungen. Ein zweites Video soll den Betroffenen die Möglichkeit geben, sich zu äussern, eine Stimme zu bekommen, sich mitzuteilen und aufzuklären.

Rund zwanzig Betroffene haben sich bereit erklärt, bei diesem Projekt mitzuwirken. Nur schon das Aufeinandertreffen hat bei vielen etwas Positives ausgelöst. Aber auch das Gehört-Werden hatte eine positive Wirkung. Darunter sind Menschen mit verschiedenen Geschichten und Voraussetzungen. So haben wir jemanden dabei, der ohne rechten Unterarm und rechte Hand geboren wurde, jemand, der durch einen Unfall nun auf Rädern unterwegs ist, es sind Menschen mit psychischen Herausforderungen dabei, eine Frau, die mit HIV Positiv durch den Alltag geht. Auch Menschen mit einer anderen Hautfarbe oder einer anderen sexuellen Orientierung sind dabei. Ein Mann, der mit Blindenhund und Blindenstock seinen Alltag meistert, ein Junge, bei dem Autismus diagnostizert wurde und ein Mädchen, dass schon viele Operationen durchleben hat. Eines haben sie aber gemeinsam, sie sind durch ihre Geschichten Gewachsen und sind voller Lebenswille und Offenheit.

Das Besondere an meinem Projekt

Das Besondere an diesem Projekt ist, dass so viele Menschen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich bereit sind ihre Zeit für dieses Projekt her zu geben. Ganz entgegen dem Spruch: Nichts ist mehr gratis. Dies, weil sie mit dem Herzen für diese Sache dabei sind und weil sie dazu beitragen möchten, in den Köpfen der Menschen etwas zu ändern. Das Besondere an diesem Projekt ist auch, dass wir gemeinsam ein Kunstvideo machen. Dabei kommen UV-Bodypaintingfarben zum Zuge. Lasst euch überraschen. ;-)

Dafür brauche ich Unterstützung

Wie oben schon erwähnt, sind alle Teilnehmer freiwillig dabei. Dadurch entstehen Reisekosten, Verpflegungskosten und Materialkosten. Es haben sich alle bereit erklärt, diese selbst zu tragen. Ich habe schon so einige Auslagen für Materialkosten gemacht, die ich gerne selber trage. Nun brauchen wir für den Dreh aber noch 25 T-Shirts, die mit unserem Logo bedruckt sind. Damit wir uns diese leisten können, brauchen wir das Geld. Von dem was übrig bleibt, freue ich mich, damit Verpflegung für die Teilnehmer zu kaufen, ihnen sogar einen Teil der Anreise-Kosten zurück erstatten zu können und die Materialkosten zurück erstatten zu können.

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