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Kopfsache

Wie befürchtet hatte es die 2. Woche meiner lebensverändernden Challenge in sich.

 

Angefangen bei dem Fest am sechsten Tag. Eine unserer Nachbarinnen hat die besten Caipirinias gemacht die ich je hatte. Da eine der Zutaten dieses Getränkes Zucker ist habe ich streng genommen schon gesündigt. Aber wer das Glück hatte, in den Genuss dieser Caipis zu kommen, weiss auch dass es Sünde gewesen wäre sie nicht zu trinken....

Und weil es ja nicht mehr darauf ankam hab ich auch gleich noch ein Stück Kuchen nachgeschoben.

 

Am siebten und achten Tag hatte ich mich wieder im Griff. Ich nahm extra etwas zu essen mit auf die Arbeit. Normalerweise mache ich das nicht. Aber mein Körper schreit schon Morgens um 8 nach Zucker, da muss ich ihm eine Alternative anbieten oder ich bekomme richtig miese laune.

 

Tag 9 ist mein bisheriger mentale Tiefpunkt. Ich hab bei vollem bewusstsein (bewusstlos wäre schwierig) was ich gerade mache eine Schachtel Mercie vernichtet. Ich habe es auf meine Tage und den langen Arbeitstag geschoben. Aber ganz ehrlich. Ich hatte einfach keinen Bock die Schachtel länger vor Augen zu haben, und da ich sie geschenkt bekommen hatte wollte ich den gebührenden Respekt zollen. 

Ja du siehst das Richtig. 

Alles ausreden. 

Ich war einfach schwach.

 

Die restlichen Tage der 2. Woche bin ich standhaft geblieben. Trotz diversen Süssgetränken im Kühlschrank und den zusätzlichen hormonellen gelüste auf Süsses. Ich vernasche jetzt einfach etwas anderes.🤣😉😎

 

Ich nähere mich dem Ende der 4. Woche in meinem Selbstexperiment. 

In den letzten 3 Tagen sagte mir mein Kopf immer wieder ich müsse jetzt was Süsses essen, dabei hatte mein Körper gar kein verlangen danach. Die alten Gewohnheiten wollten mir einfach in den Läden noch den Griff zur Schokolade aufdrängen. Ich kam dem Wunsch dieses inneren Teufels aber nicht nach..... 

 

Naja bis Heute.....

 

Es ist der 25. Tag und heute habe ich mir nach 2 Wochen Zuckerentzug absichtlich etwas süsses gekauft:

Ein Stück Schwedentorte. Ja eine wahre Zuckerbombe!

Ich nahm einen bissen und war völlig entsetzt. Das einzige was ich ein wenig mochte war das Marzipan. Aber der Rest...... Ich nahm noch einen bissen und wartete darauf dass die Vanillecreme ein Hmmmm-Gefühl auslöste. Nicht passierte.

Es war so Nichts dass ich den mehr als die hälfte des Stückes wegwarf.

 

Was ist bloß los? Vor meinem Zuckerentzug könnte ich eine ganze Torte verdrücken und jetzt nach nur 2 Wochen ist mir schon nur ein Stück zuwider.

Beim Nachtessen bestellte ich mir ein kaltes, süsses koffeinhaltiges Getränk. Nach 2 Schlücken gab ich das Glas meinem Mann weiter und trank einen Schwarztee.

 

Fazit des ersten Monats:

Es ist alles Kopfsache. Ich habe schön öfters halbherzig auf Zucker verzichtet. Und kam nie davon los weil ich nie auf den Geschmack geachtet habe während ich mir die Süssigkeiten reinstopfte. Jetzt wo ich es bewusst konsumiere und merke dass es eigentlich gar nicht schmeckt. Ist die Lust darauf so was von verflogen.

 

💋In liebe Jessica 

 

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