Prinzessin Zhansaja©™ Teil 3

 

Zhansaja und Kiana liefen Hand in Hand singend durch den Schnee.

Arion lag schön eingekuschelt in Kianas Pullover und genoss es getragen zu werden. So viele Wochen war er seiner Freundin nun nachgeflogen dass seine Flügel die Pause dankend annahmen. Er liess die Beiden im glauben er würde noch schlafen, einfach weil er keine Lust hatte zu erklären weshalb er so still und heimlich nachgeflogen war.

'Brr,' dachte Arion, 'es wird kühler.' und so kuschelte er sich noch mehr an Kiana und in den Pullover hinein.

Tatsächlich wurde es noch ein Stück kälter als es bis anhin schon war.

Zhansaja hörte auf zu singen und zog an Kiana's Hand. "Da ist sie!" Etwa fünfzig Meter vor ihnen stand eine dunkle Gestalt, aus ihrem Mund stieg schwarzer, kalter Rauch auf der die ganze Umgebung einnahm. Die Hexe war gross und elegant gekleidet. Hände und Unterarme waren so schwarz wie ihre Seele, die Hörner auf ihrem Kopf trug sie stolz als wäre es eine Krone.

"Hör auf!" schrie Zhansaja und lief auf die Hexe zu ohne die Hand von Kiana loszulassen. Die Flecken auf ihrer Elfenhaut wurden immer grösser und eine unnatürliche Kälte fing an ihren Körper in beschlag zu nehmen.

Doch sie hätte Zhansaja nie losgelassen.

Zusammen stürmten sie auf das dunkle Wesen zu. Erstaunt über die sich noch bewegenden Wesen hielt die Hexe inne.

"Sieh an, sieh an die Königstochter." mit einem bösen Lächeln im Mundwinkel kam sie den Beiden entgegen, "Sag nicht du bist gekommen um mich zu bitten das Land frei zu machen von der Kälte. Mit diesem Wunsch beisst du bei mir nämlich auf Eis! Ich hatte nur einen Wunsch bei deinen Eltern. Aber Nein, die edlen Leute finden mein Haus ist schon gross genug ich brauch nicht noch mehr." Die Hexe schnaubte verächtlich und kam immer näher, "Aber sie selbst sitzen auf ihrem Thron! Was habe ich denn in meinem Leben ausser den Luxus? Ich wollte nur noch etwas mehr. Aber sie sagten ich solle zufrieden und dankbar sein! Wofür? Ich habe ja nichts bekommen! Einfrieren sollt ihr alle. Dann gehört dieses Land mir mit allem was sich darin befindet und niemand wird es mir wegnehmen."

Die Hexe stand nun nur noch wenige Zentimeter vor Kiana und Zhansaja. Das Atmen viel ihnen schwer. Sie sangen zusammen und stellten sich die schönsten Dinge vor, doch es half nichts, ihre Füsse waren bereits eingefroren und die Kälte stieg immer höher.

Mit letzter Kraft griff Kiana an ihr Nebelglas und rief: "Kasumi!

 

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