Auch du heilige Sch.........

Sind wir gefangen in einer Geschichte, in einer Tradition?

Lieben wir das Ganze wirklich so sehr?

Oder sind wir einfach zu faul etwas zu verändern?

 

Es ist ein Thema welches mich jedes Jahr aufs neue umtreibt:

Diese verdammte heilige Schenkerei.

 

Meine Tochter wird jetzt bald 4.

Der Osterhase ist für sie noch genau so real wie der Weihnachtsmann.

Wenn es darum ,geht die Geschichten lebendig zu machen, achten wir darauf was wir erzählen.

Doch erstmal hören wir ihr zu.

Denn in der Krippe und aus dem ganzen Umfeld hat sie schon ein paar Storys gehört, diese nehmen wir auf und korrigieren sie so, dass sie, wenn es soweit ist, nicht enttäuscht ist wenn unser Geschenkberg weit weg von dem ist was andere Kinder ihr erzählen.

Weihnachten ist auch für uns ein wichtiges Fest, jedoch soll die Zeit zusammen im Vordergrund stehen und nicht die Geschenke.

Der Weihnachtsmann bringt auch ein Geschenk für Ria Aitana, jedoch ist es eines welches der Idee der Sozialarbeiterin Megan Jackson entspricht. 

Vor 2 Jahren rief sie dazu auf, dass Eltern die ihren Kindern teure Geschenke zu Weihnachten machen auch die Lorbeeren dazu einheimsen sollen. Sie sollen den Weihnachtsmann als Lieferant der günstigen Geschenke verantwortlich machen. Denn wenn die Kinder raus gehen um zu erzählen welche Geschenke der Weihnachtsmann geliefert hat, soll kein anderes Kind dieser Welt das Gefühl haben der Weihnachtsmann hätte es weniger lieb als das reich beschenkte, nur weil es die Eltern nicht vermochten ihrem Schatz auch nur einen Wunsch au der kleinen Liste zu erfüllen,- obwohl es viel lieber war als das Kind welches mit den neusten Dingen zugeschüttet wurde.

 

Unserem Umfeld fällt es schwer sich zurückzuhalten und unser Kind nicht mit allen möglichen Dingen einzudecken. Manche denken vielleicht wir seien grausam weil wir auf Geschenke zu Weihnachten verzichten.

 

Wir leben privilegiert, können uns vieles leisten, könnten ihr viele Geschenke machen. Da die Liste der Kleinen noch bescheiden ist könnten wir auch jeden ihrer Wünsche erfüllen.

Sie hätte es zweifellos verdient, denn egal wann, man kann sie fragen ob sie etwas für ein anderes Kind zu verschenken hat und sie geht los um etwas aus ihrem Zimmer zu holen.

Gerade erst am 5. Dezember als Sinterklaas zu besuch da war.

Ohne zu zögern überreichte sie ihm den flauschigsten und größten Teddy den sie hatte damit er ihn einem Kind geben kann welches niemanden zum kuscheln hat.

 

Genau das ist der Punkt.

Genau das ist es was ich bewahren möchte: 

Weihnachten soll für sie nicht die Zeit werden in der sie alles bekommt was sie sich wünscht, sonder die Zeit in der man das geniesst was man hat.

 

💋In liebe Jessica

 

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